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4-tägige Wanderung des TV06 Bad Neuenahr

führte eine kleine Gruppe von Koblenz nach Ahrbrück



 

 

Wandern kann so schön sein,.....
.....wenn  der Weg mit der "100" gut markiert ist!


 

 

Eine kleine Gruppe von 8 Personen, inkl. Wanderführerin Ute Witsch, hatte sich zugetraut, die Strecke von insgesamt 85km in vier Tagen zurück zu legen. Belohnt wurden die Teilnehmer mit beinahe durchweg guten Wetterbedingungen und vielen neuen Eindrücken über die Eifel. Die erste Etappe, Koblenz, wurde mit dem Zug erreicht. Am Bahnhof begann dann auch schon die Wanderung. Froh gelaunt und bei herrlichem Herbstwetter überquerten die TV06-Aktiven die Mosel, denn der Weg führte dann bergan in Richtung Moselhöhen. Leider stellte sich sehr schnell heraus,  dass die Markierungen des Weges (Jubiläumsweg des Alpenvereins Sektion Koblenz) immer an den entscheidenden Stellen fehlten. Daher verzögerte sich die Ankunft in Wolken und es wurden einige, unfreiwillige Zusatzkilometer zurück gelegt. Endlich in Wolken angekommen, wurde erstmals eine Pause eingelegt. Relativ zügig ging es dann zum Karmelenberg von Bassenheim. Der kurze Zwischenstopp gab Kraft für den Weg nach Welling. Leider stellten sich auch hier wieder Probleme mit der Wegführung ein. Da die Dunkelheit nahte und Welling doch noch einige Kilometer entfernt war, fuhr man kurz entschlossen mit dem Bus zur Unterkunft. Dort war das Hauptgepäck bereits am Vorabend abgeliefert worden. Alle freuten sich auf eine heiße Dusche und alle Strapazen des Tages waren beim guten Essen im Hotel "Zur Post" und der lieben Betreuung des Personals vergessen.

 

 

Wandern1017_mod.jpg

 

 

Auch das Frühstück am darauffolgenden Tag stärkte die Wanderer für den bevorstehenden Wandertag, der von Welling nach Rieden führte. Einen Teil der Strecke legte die Gruppe mit dem Gepäcktransport zurück. In Etringen ging es dann wieder zu Fuß eifrig weiter. Weiter mit der Suche nach der "100", die wie schon am Vortag leider an wichtigen Stellen fehlte oder an eher unwichtigen Stellen mehrfach vorhanden war. Gut, dass Wanderführerin Ute Witsch die Strecke bereits einmal zurückgelegt hatte und einige kritische Stellen kannte. Die Wanderstrecke ist in keiner offiziellen Wanderkarte enthalten und auch ein GPS-Gerät half eher zur Orientierung als dass es als Wegweiser verwendet werden konnte. Der Weg am zweiten Tag führte über die Genovevahöhle. Die Höhle bot guten Schutz vor einem gerade dort auftretenden Regenschauer, der aber gleich wieder von herrlicher Herbstsonne abgelöst wurde. Der Wanderweg auf der Strecke  nach Rieden ließ sich wunderbar laufen und der weiche Waldboden, der voll mit Laub bedeckt war, weckte in manch einem der Wanderer Erinnerungen an Kindertage und so raschelte überall das Laub. Besonders gefiel der Sonnenschein oberhalb des Riedener Sees, wo in einer Schutzhütte das großzügige Lunchpaket verzehrt wurde. Im Forsthaus "Schlich" in Rieden verbrachten die Neuenahrer die zweite Nacht. Auch hier wurden die Wanderer verwöhnt und der Abend endete in geselliger Runde.

 

 

Am nächsten Morgen wurde das "große" Gepäck in die bereits letzte Unterkunft nach Hochacht in den Ferienhof Mallek gefahren. Es stand noch mal eine große Etappe an, die von Rieden über das Wacholderschutzgebiet Wabelsberg in Langscheidt, die Arfter Heide, Jammelshofen und die Hohe Acht führte. Besonders die unerwartete Umleitung am Campingplatz der Falkleymühle stellte die Wanderer wieder einmal vor eine Herausforderung, die aber durch einen Waldarbeiter relativ problemlos gelöst werden konnte. Zwischen den Bäumen erklangen Motorengeräusche des nahe gelegenen Nürburgrings.  Neben vielen wunderbaren Blicken über die Höhen der Eifel, die für die Strapazen mehr als entschädigten, erforderte das ständige Auf und Ab einiges an Kondition. Alle trafen aber wohlbehalten in Hochacht ein. Und auch diesmal endete der Tag in geselliger Runde und wiederholt wurden die Wanderer mit einem reichhaltigen Frühstück in den neuen Tag geschickt.

 

 

Wandern1017_1mod.jpg

 

 

Die letzte Etappe von Hochacht nach Ahrbrück führte wieder über herrliche Waldwege. Der Wald bot immer wieder Lücken, die herrliche Ausblicken in und über die Eifel ermöglichten. Endlich waren die Markierungen so gut, dass entspanntes Wandern möglich war und so waren die Teilnehmer völlig überrascht, als das Ziel Ahrbrück bereits am frühen Nachmittag erreicht wurde. Einen Zwischenstopp legte man an der Teufelsleyhütte bei Dümpelfeld ein. Auch in Ahrbrück fand man eine Gelegenheit, den gemütlichen Teil zu genießen. Der Zug brachte die Gruppe dann nach Bad Neuenahr, wo nicht nur das Gepäck wartete, sondern auch einige Angehörige, die sich freuten, ihre Lieben unversehrt in Empfang nehmen zu können. Nach einer Schlußeinkehr fuhr jeder mit ein wenig Wehmut, aber auch stolz auf das Geleistete über die vielen schönen Erlebnisse heim. Die nächste mehrtägige Tour soll schon in Planung sein. Darauf darf man schon gespannt sein. +++


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