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Wandertour 2017

Wandern und spazieren mit der Natur



 

 

 

 

Zum 20. Mal erlebten die Teilnehmer der jährlich stattfindenden TV06-Wanderfreizeit entspannende Spaziergänge und auch ereignisreiche Wanderungen. Zwanzig Mal, dabei war auch Luise Böhm, die mit einem kleinen Präsent auf dieser Jubiläumsfahrt begrüßt wurde. Unter Leitung von Veronika Steger war diesmal das Bordesholmer Land (Schleswig-Holstein) das Ziel.

 


Ihr Domizil fanden die 35 Wanderlustigen im familiengeführten Hotel „Seeblick“ in Mühbrook am Einfelder See, der u.a. vielen Wasservögeln Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bietet.

 


Auf der Fahrt nach Mühbrook sollte in Hamburg ein längerer Aufenthalt sein, doch über 20.000 Radfahrer verhinderten die reibungslose Zufahrt zum Hafengelände.

 


Die morgendliche Gymnastik am Einfelder See begeisterte nicht nur die Mitgereisten, sondern auch die einheimischen Rad-und Autofahrer. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten am ersten Tag alle entlang des Bordesholmer See`s zur gleichnamigen Ortschaft. Abseits der Straße hatte man schöne und stimmungsvolle Aussichten auf den See. Die Klosterkirche in Bordesholm ist ein lang gestreckter Backsteinbau und sie gilt in ihren einheitlichen gotischen Formen zu den schönsten Bauten des Landes Schleswig-Holstein. Das kleine Bistrorestaurant auf den Seeterrassen lud später zum Verweilen ein.

 


Die Sonne lockte wieder alle in die Natur, ob mit Bus oder per Fahrrad. Ziel war der Westensee im gleichnamigen Naturpark. Der Bus machte zuvor Halt am Freilichtmuseum Molfsee. Auf dem 40ha großen Gelände mit Wiesen, Gärten, Feldern und Teichen sind über 60 historische Gebäude, Hofanlagen und Mühlen der verschiedenen Landschaften Schleswig Holsteins zu sehen. Nach einem kurzen Aufenthalt am Westensee zog es die Neuenahrer zu den Veranstaltungen der „Kieler Woche“.

 


Die Fahrradfahrer erlebten auf ihrem empfohlenen Rundweg Natur pur: Ausgedehnte Wälder, Felder und Seen, die eingebettet in hügeliger Moränenlanschaft liegen. Auffällig war, dass alle Gaststätten erst um 17:00 Uhr ihre Pforten öffneten, so dass ein Picknick vor einer Kaufhalle für Erheiterung sorgte.

 


Auch am dritten Tag lag uns die Sonne wohl temperiert „zu Füßen“. Der Besuch des Dosenmoors war für alle ein besonderes Erlebnis. Im über 500ha großen Hochmoor findet man noch Reste von Torfmoosen, Wollgräsern sowie Glocken-und Rosmarinheide. Teilweise führen die Wege auch durch kurze Waldabschnitte, u.a. durch Birkenwälder. Da der Weg doch sehr anstrengend war, fuhr man am Nachmittag durch die Holsteinische Schweiz (Plön, Malente) bis Eutin. „Weimar des Nordens“ ist der kulturelle Mittelpunkt der Region. Das imposante Schloss mit seinem südländisch anmutenden Innenhof liegt am See und ist umgeben von einem weitläufigen englischen Landschaftsgarten. Der große alte Marktplatz mit zahlreichen historischen Fassaden, wie die backsteinerne St. Michaeliskirche mit ihrem schiefen Turm, macht das Flair der Altstadt aus. 156 Stufen führen auf die Aussichtsplattform des 38m hohen Wasserturms. Von dort hat man einen herrlichen Blick über die Rosenstadt und die Holsteinische Schweiz.

 


Auf der Fahrt Richtung Nordsee begleitete Regen die Ausflügler. Doch mit dem Eintreffen in das beschauliche Städtchen Friedrichstadt setzte sich die Sonne durch. So wirkte diese kleine Holländerstadt erst recht als ein besonderes Kleinod. Die Stadt der Grachten zählt 18 Brücken und die historische Altstadt besteht nahezu aus Treppengiebelhäusern. Über Eiderstedt ging es nach St. Peter Ording, dem beliebten Urlaubsort mit seinem 12 km langen Sandstrand, dazu Pfahlbauten, Dünen, Salzwiesen und Kiefernwald.

 


Einen Tag später war die Ostsee das Ziel und zunächst wurde im Hafen von Travemünde Halt gemacht. Hier erlebt man Urlaubsflair für Jedermann. Auf der neuen Strandpromenade flanierten die Ahrtaler und bestaunten die kleinen Fischerboote und die großen Fährschiffe.

 


Ein Spaziergang durch die Hansestadt Lübeck, insbesondere durch die Altstadtinsel, die man nur über eine der vielen Brücken erreicht, lohnt sich immer. Die „Stadt der 7 Türme“ ist durch zahlreiche alte Bauten und historische Gebäude geprägt. Backsetein- und Lagerhäuser, Kirchen, verwinkelte Straßenzüge, Bürgerhäuser mit Innenhöfen lassen den Besuch zu einem Erlebnis werden.

 


Als Maritimer Höhepunkt zur Kieler Woche gilt die Windjammerparade, an der rund 90 Groß-und Traditionssegler wie auch historische Dampfschiffe und Segelyachten teilnahmen. Der Regen bot nicht die allerbesten Bedingungen, aber die Gruppe vom TV06 ließ es sich nicht nehmen, dem Spektakel beizuwohnen.
Am Abschiedsabend überraschte die Hausherrin ihre Gäste mit einem Liederabend, sowohl mit Liedern von der Waterkant als auch kölschem Liedgut. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, sich am Tag der Abreise musikalisch von den TV06lern zu verabschieden (Muss i denn, Muss i denn zum Städtele hinaus....)

 

 

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Die TV06-Wanderlustigen vor dem Holstentor in Lübeck

 


 


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