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Wanderwoche in Leutasch Mai 2020

TV06- Wander- und Fitnesswoche für 20 Personen zwischen 2 und 84 Jahren

 

 

Viele Fragezeichen standen vor der Reise ins österreichische Leutasch. Wer fährt mit in diesen Zeiten? Ist Österreich noch offen? Maskenpflicht in Bus und auf dem Berg?

Im Bus hatte jeder ausreichend Platz um sich herum, und die handgefertigten Masken für die Mitreisenden gaben Corona keine Chance.

Zur Freude aller hatte sich die Wandergruppe des TV 06 unerwartet verjüngt, der kleinste Teilnehmer mit seinen Eltern senkte das Durchschnittsalter der sportlichen Senioren von 73,4 auf schmeichelhafte 65,5.

In der gepflegten Bleibe, dem „Tirolerhof“ in Leutasch, gab es sogar einen geeigneten Raum, allmorgendlich die müden Knochen auf Touren zu bringen. Dazu Sauna und Schwimmteich, da blieben keine Wünsche offen.

Verrückterweise geriet der erste Tag mit einer Schnupperwanderung zum unfreiwilligen Rekord: 16 km.  Der Weg entlang der Leutascher Ache war das Ziel, und nicht der Berg.

Zur Herausforderung wurde die Erstürmung der Seefelder Spitze (2221 m) in den Karwendelalpen, einschl. Gratwanderung! Nur den Schwindelfreien war es vergönnt und die hatten alle - fast wie abgesprochen – ihre Stöcke im Bus vergessen und wackelten nach dem erhabenen Gefühl  ganz oben, sehr vorsichtig wieder zurück auf Anfang, wo die Gondel talwärts sauste.  

Fahrtenleiterin Veronika Steger hatte den Besuch der sagenhaften Geisterklamm in Leutasch bewusst auf den Tag gelegt, an dem Regen angesagt war. „Licht und Farben spielen dann mit allen Sinnen und begeistern Fotografen“, hieß es. Doch die Sonne schlug den Wanderern  ein Schnippchen, sollte es doch bis zum Ende der Reise nicht einmal regnen!

Aber dann: Am letzten Tag hatten die Kletterer den steilen Aufstieg zum Himmelskino - einem spektakulären Aussichtsplateau auf dem Brunchkopf - mit letzten Kräften bewältigt. Sogar die Zugspitze und weitere Bergspitzen waren deutlich sichtbar.  Den Abstieg hatte man fast geschafft, da setzte in der letzten  Viertelstunde ein Dauerregen ein, der am Morgen der Abfahrt noch nicht enden sollte.

„Glück gehabt“, registrierten alle zufrieden und fanden, die Bilanz der Woche kann sich sehen lassen: Keine Verletzten, zwei Totalausfälle von Wanderschuhwerk, eine Kinderwagen-Reifenpanne und ein gezielter Kniefall im Gelände zwecks Heiratsantrag. Der toppte die Ereignisse.

Als Andenken an die Wandertour kletterte die „Alte Marille“ auf Platz eins. Ihre psychoaktiven Substanzen waren ein Ausgleich zu allen sportlichen Aktivitäten der Woche.

Veronika Steger

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