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Bad Zwischenahn 2015

 



Im Ammerland und in Ostfriesland unterwegs

TV06-Mitglieder verbrachten sonnenreiche Wanderfreizeit

 



„Vieles ist vergänglich, doch die Erinnerung an einen schönen Urlaub bleibt“. So war das Fazit der wanderlustigen Mitglieder vom TV06 Bad Neuenahr. Bad Zwischenahn war in diesem Jahr das Ziel und dort kommen Aktive aller Altersstufen auf ihre Kosten. Ein mildes Reizklima, gepflegte Parkanlagen, reizvolle Wanderwege und ein idyllischer Stadtkern laden zum Verweilen ein.

 


Reiseleiterin Veronika Steger hatte wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm vorbereitet und das ****Sterne Hotel „NordWest“ war für eine Woche das Domizil für die Ahrtaler. Wie immer begannen die Tage mit einer Morgengymnastik im Freien und die Zaungäste äußerten sich lobend über dies frühe sportliche Aktivität.

 


So fiel die erste 12km lange Wanderung um das Bad Zwischenahner Meer, der Perle des Ammerlandes, nicht schwer. Der See ist mit 550 ha der drittgrößte Binnensee in Niedersachsen. Und die Naturliebhaber sind am Zwischenahner Meer  (in Norddeutschland heißen Gewässer im Landesinneren  Meer) gut aufgehoben. Das Ufer säumen Rohrkolben, weiße Seerosenfelder und viele verschiedenfarbige Wasserpflanzen. Nicht weniger beeindruckend ist die Vogelwelt, die dort beheimatet ist.

 


Am darauffolgenden Tag hieß das Ziel Oldenburg. Während einige den 15km entfernten Ort zu Fuß bewältigten, ließen sich die anderen mit dem Bus chauffieren  und besichtigten die pulsierende Universitäts- und ehemalige Residenzstadt. Am Nachmittag wurde dem 15 ha umfassenden Gristeder Rhododendronpark Bruns ein Besuch abgestattet. Die blütenreichen Blickfänge im Schutz der hohen Kiefern luden zu einem Naturspektakel ein.

 


Tags darauf stand eine Fehnrundfahrt auf dem Programm. Idealerweise sollte man diese mit dem Fahrrad absolvieren, aber auch während der Bustour mit einer qualifizierten Reiseleiterin erfuhren die Bad Neuenahrer Wissenswertes  über die Fehnlandschaft. Die Rundreise begann und endete in der idyllischen Hafen- und Kleinstadt Leer, dem Tor Ostfrieslands. In der Altstadt findet man noch zahlreiche historische Gebäude aus früheren Jahrhunderten. Auf der Rundreise konnte man sich in vielen Gemeinden von  dem  noch erhaltenen ursprünglichen Charakter der Fehnkolonien, wie z.B. Fehn(Moor)kanäle, funktionsfähige Schleusen, typische Klappbrücken sowie Windmühlen überzeugen.

 

 

BadZwischenhahn0615.jpg 

 


Einen Tag später ließen die TV06ler während der Schiffstour auf dem Bad Zwischenahner Meer die Seele baumeln. Ungewöhnlich ist die  flache Wassertiefe mit 6m an der tiefsten Stelle. Am Nachmittag wurden die Aktiven mit der Ostfrisischen Teezeremonie vertraut gemacht.

 


Der nächste Tag war der Fahrt ins Blaue vorbehalten. Die Busfahrt führte über die Seehafenstadt Emden entlang der grünen Küstenstraße mit Stopp am höchsten Leuchtturm Deutschlands (65m) in Campen, von wo man einen atemberaubenden Blick auf das Weltnaturerbe Wattenmeer hat, Am Pilsumer Leuchtturm (auch Otto-Turm genannt – bekannt  durch die Otto-Filme) ließen sich viele Hochzeitspaare fotografieren. Die kleine Hafenstadt Greetsiel gilt als die schönste unter den Küstenstädten Ostfrieslands. Hier konnte das alte Stadtbild mit seinen roten Backsteinbauten bewahrt werden. Die beiden Zwillingsmühlen (eine davon über 200 Jahre alt) gehören genauso zum Ort wie die über 20 Krabbenkutter  im Hafen. Die letzte Attraktion an diesem Tag war die Besichtigung der Kirche von Suurhusen. Seine Besonderheit ist der schiefe Turm (rund 27m hoch) und er hängt 5,19 Grad vom Kirchenschiff ab.

 


Am letzten Tag vor der Abreise besuchten die Wanderer die Freie Hansestadt Bremen. Die Landeshauptstadt hat viele Gesichter. Unverwechselbare Wahrzeichen  sind das prächtige Rathaus, die ehrwürdige Figur des Roland (beides 2004 zum UNESCO-Welterbe ernannt) und der Bremer Dom, nicht zu vergessen die Bremer Stadtmusikanten. In der traditionsreichen Böttcherstraße wurde bei einem Gaffel-Kölsch auf die Heimat eingestimmt. Bewundernswert ist die ungewöhnliche Architektur der Bremer Kaufmannshäuser genauso wie das älteste Stadtviertel Bremens, das Schnoor-Viertel, mit seinen  Fachwerkhäusern  aus dem 15./16. Jahrhundert.

 


Am Abschlussabend wurde noch einmal über die Woche resümiert und  mit vielen neuen Eindrücken kehrten die TV06- Aktiven ins Ahrtal zurück.

 

 



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