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Bad Schandau 2016

 

 

Im Land der Steine und Felsen

TV06 verbrachte Wanderfreizeit im Elbsandsteingebirge 
 


Zum dritten Mal verbrachten TV06-Mitglieder ihre Wanderfreizeit in der Sächsischen Schweiz/im Elbsandsteingebirge. Die paradisisch anmutende Landschaft bietet umfassend Einblick in die Werkstatt der Natur. Über 1.000 Kilometer markierter Wanderwege mit unzähligen Stiegen und Brücken sowie zahlreiche Aussichtspunkte mit Panoramablicken laden zum Entdecken, Erholen und Genießen ein.
In der von bizarren Felsriffen, urwüchsigen Wäldern umgebenen und an der Elbe liegenden Stadt Bad Schandau weilten die Ahrtaler im familiengeführten Hotel „Elbpromenade“, deren Besitzer, einschl.dem Personal, keine Wünsche offen ließen.

 


Und traditionsgemäß begannen die Tage mit einer morgendlichen Gymnastik, die die Teilnehmer auf ihre unterschiedlichen Aktivitäten vorbereitete.

 


So wurde am Tag nach der Anreise das in der Nähe liegende Kirnitschtal mit all`seinen Facetten erorbert. Eine Gruppe gelangte mit der über 100 Jahre alten Kirnitschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall und erlebte dabei Mühlenromantik pur. Und natürlich bewältigten sie auch den Aufstieg zur imposanten Schichtfugenhöhle „Kuhstall“ (11m hoch, 17m breit, 24m tief). Die zweite Gruppe erreichte den von der Natur geschaffenen Riesenbau über malerische Wanderwege, durch knorrig-ursprüngliche Wälder, vorbei an Aussichtspunkten mit endlosen Weitblicken sowie unzähligen Felssteinen und Felstürmen. Ein Muss war der Aufstieg über die Himmelsleiter auf das Dach eines der größten Felstore der Sächsischen Schweiz.

 


Am darauffolgenden Tag wurde dem wohl meist besuchten Ort des Elbsandsteingebirges, der Bastei,ein Besuch abgestattet. Dieses Felsplateau hält ein großes Panoramaerlebnis bereit. 193 m über der Elbe bietet das Basteigebiet eine Fülle von Bildmotiven. Während sich einige mit dem Bus zum Plateau bringen ließen, stiegen andere zwischen den hohen, mitunter eng stehenden, Felswänden die 700 Stufen der wildromantischen Schwedenlöcher hinauf.

 


Anschließend wurde noch die Festung Königstein besichtigt. Sie zählt zu den größten Bergfestungen in Europa. Die imposante, 13 Fussballfelder fassende, Wehranlage lädt zu zahlreichen Superlativen ein. Die älteste erhaltene Kaserne Deutschlands, der tiefste Brunnen Sachsens (152,5m), die erste sächsische Garnisionskirche, aber auch das legendäre Riesenweinfass August des Starken (238.000 l Fassungsvermögen) sind zu bestaunen.
Es folgte ein wanderfreier, aber ein erlebnisreicher Tag. Prag, die goldene Stadt an der Moldau, war das Ziel. Die einst königliche und kaiserliche Residenz zeigt ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Sehenswürdigkeiten, wie die mittelalterliche astronomische Rathausuhr, die Karlsbrücke, der Altstäder Ring mit seinen Kirchen und engen Gassen waren die besonderen Anziehungspunkte.

 


Ein weiterer Wanderhöhepunkt war die Exkursion zum Wahrzeichen der böhmischen Schweiz, und zwar zum Prebischtor sowie zur Wilden- und der Stillen-, auch Edmundsklamm. Mit einer Höhe von 16m und einer Basisspannweite von 26,5m ist es das größte Naturfelsentor Europas. Zu einem besonderen Erlebnis wurden die Kahnfahrten durch die Wilde- und die Stille Klamm. Beide Täler sind nur per Kahn passierbar und beide verbindet ein Wanderweg entlang der abwechslungsreichen und märchenhaft anmutenden Kamnitz.

 


Der Ausflug nach Dresden, der Landeshauptstadt Sachsens, hielt für Jeden etwas bereit. Berühmte Sehenswürdigkeiten, wie die Frauenkirche, die Semperoper, die Hofkirche, das Grüne Gewölbe, der Dresdner Zwinger sowie unzählige Museen bieten einen besonderen Flair und machen den Reiz von Elbflorenz aus.
Der Tag vor der Abreise wurde unterschiedlich gestaltet. Eine Gruppe kraxelte durch das mit vielen Stufen versehenen Nadelöhr auf den 435m hohen Pfaffenstein.Auf dem Gipfel wurden sie mit einem herrlichen Rundblick auf die umliegenden Tafelberge und die sagenumwobene Barberine belohnt. Die 43m hohe freistehende Felsnadel ist das bekannte Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und war bis 1975 ein Kletterfels. Aufgrund fortschreitender Erosion ist er seither für den Klettersport gesperrt.

 


Die zweite Gruppe besichtigte die Kreisstadt Pirna mit ihrem historischen Stadtkern. Die Kirchtürme der mittelalterlichen Stadt grüßen schon von Weitem und die aufwendig sanierten und kunstvoll verzierten Bürgerhäuser erstaunten und erfreuten gleichermaßen. Während der Rückfahrt auf einem Elbeschiff ließ man so richtig die Seele baumeln.

 


Damit ging eine abwechslungreiche Wanderfreizeit zu Ende, die entgegen der schlechten Wettervorhersagen meist sonnig und trocken verlief.

 

 

Elbsandsteingebirge_mod.jpg

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